Sisi ni mbali - Karibu sana in Tansania!

 
28Januar
2012

Wie Holzkohle gemacht wird oder - Köhler gibt es auch in Afrika!

Holzkohle wird in Afrika oder zumindest hier bei uns im Raum Kitanda, immer benötigt, sei es zum Kochen oder zum Heizen. Leider können die Afrikaner hier nicht mal so nebenbei zu „Obi“ oder „Knauber“ schlendern und einen Sack voll kaufen! Dass man hier Holzkohle kaufen kann, steht außer Frage, nur dafür müsste man tatsächlich bis nach Songea fahren! Da ist es doch viel einfacher, sie selbst herzustellen.

Dazu braucht man nicht viel mehr als frisches Holz, Erde, Spreißel zum Anzünden und einen abgeschiedenen Ort, denn offenes Feuer in der Nähe des Waldes ist auch hier verboten. Auch wenn sich hier kein Ordnungshüter um die Einhaltung von Vorschriften kümmert, ist man doch vorsichtig. Außerdem ist es bei der dünnen Besiedelung des Landes nicht weiter schwierig, einen abgelegenen Ort zu finden.

Als erstes sucht man eine Fläche mit vielen dünnen, jungen Bäumen aus, meist in der Nähe seines Feldes, um sich unnötige Wege zu ersparen.

Dann beginnt man mit einem Beil oder Buschmesser die dünnen Bäume zu fällen. Verwertbar sind nur die Stämme und dickeren Äste! Unserer Aktion fielen dabei bestimmt 20 kleine Bäume unterschiedlichster Art zum Opfer. Das Fällen der Bäume, das Zuschneiden in möglichst gleichlange Stücke und das Wegtragen ist eine Arbeit von mehreren Stunden.

Beim Ablegen des Holzes am endgültigen Ort der Weiterverarbeitung wird direkt darauf geachtet, dass die Stücke nach Dicke sortiert werden.

Nun werden die Holzstücke zu einer Art „Scheiterhaufen“ gestapelt; Sorgfältig wird das Holz gestapelt die dicken Stämme nach unten, die dünnen nach oben, bis ein schöner Quader entsteht! Damit die Baumstücke nicht zur Seite wegrutschen, werden sie außen durch senkrecht in den Boden getriebene Pfähle fixiert und stabilisiert.

Der so entstandene Holzhügel wird mit Erde zu geschaufelt, Einbuddeln bis nur noch vorne, an einem der schmalen Enden des Quaders, das Holz frei liegt. Die Erde wird überall festgeklopft, vorne bleibt die Öffnung! Festklopfen und vorne eine Öffnung lassen

  Hinten zuMit den Spreißeln wird nun Vorne offen an der noch offenen Stelle ein Feuer entfacht, Ein Feuerchen wird entfacht nährt es mit viel Luft und weiterem trockenen Holz, bis der „Scheiterhaufen“ anfängt, unter dem Erdhügel zu brennen. Gleichzeitig werden in die Flanken und in das gegenüberliegende geschlossene Ende des Erdhügels mit einem langen dicken Stock Luftlöcher „gebohrt“ , Für Lüftung und Abzug wird gesorgt welche bis zum Holzkern reichen müssen! Dadurch wird die Frischluftzufuhr und die Abluft garantiert! Mit der Zeit wird die Erde, die über dem Holz liegt, steinhart.

Nach einiger Zeit hat sich das Feuer im Holzkern ausgebreitet und man kann nun die große Öffnung vorne mit Laub und dünnen Ästen abdecken und mit Erde endgültig verschließen. Eine Arbeit, die sehr schnell gehen und unbedingt die Öffnung vollständig abdichten muss! Die Öffnung vorne wird mit Erde geschlossen Nun ist das Feuer eingeschlossen.

Das Feuer im Innern muss nun 3 Tage und 3 Nächte brennen. Morgens und abends wird nachgeschaut, ob es noch brennt, indem die aus dem Belüftungslöchern austretende Wärme geprüft wird.Nun muss es 3 Tage und Nächte brennen!

Dann kann man nach Öffnen des Hügels die nun fertige Holzkohle entnehmen.

20Januar
2012

Feldarbeit

Heute erzähle ich darüber, wie wir Jordan bei der Feldarbeit unterstützen

Jordan hat seine Felder einen ca. 1 1/2 stündigen Fußmarsch vom Dorf entfernt in Richtung Songea, etwa in der Höhe von Mohangasi.

Das bedeutet für uns jeden Morgen erst einmal eine kleine Wanderung m Laufschritt, durch eine wirklich atemberaubende Landschaft! Zuerst geht man auf einem langen Bergrücken entlang mit einer sensationellen Weitsicht, an Feldern und Mangobäumen vorbei, bevor man sich ins Tal stürzt. Dieser Weg, ob morgens hin oder abends zurück, hat mich immer ungemein an einen Forstweg in den Alpen erinnert, der durch unberührte Urwälder führt, in denen die Bäume so weit auseinander stehen, dass genügend Licht bis zum Boden kommt, um Gräser und Farne wachsen zu lassen.

So ist es auch hier: wo zu Beginn der Regenzeit überwiegend nur rote, trockene Erde zu sehen war, sieht man nun einen dicken grünen Teppich aus Gras, Farnen und anderen dichten Gebüschen! Und wenn ich mich nicht irre, hat man selbst in dieser Woche der Regenzeit schon wieder eine Veränderung feststellen können. Denn es hat sehr viel geregnet und alles ist noch grüner und wuchernder geworden!

Auf den Weg zu den FeldernAuf dem Weg zu den FeldernAUf den Weg zu den Feldern Auf dem Weg zum Feld finden sich nach und nach alle Gleichgesinnten zusammen, die in die selbe Richtung müssen, und schnell wird man zu einem kleinen Grüppchen, das lautstark die Ereignisse der letzten Tage diskutiert! Meistens hat jemand auf dem Fahrrad einen großen Eimer „Ulanzi“ mitgebracht, einem pombeähnlichen, milchig-weißem Gebräu aus Zuckerrohr, das direkt schon mal verkostet werden muss! So ist die Stimmung schon vor der Arbeit gut und ausgelassen!Angekommen Jordans Felder Überall Bananenstauden auf den Feldern 

Auf dem Feld angekommen geht es dann auch schon direkt los mit der Arbeit. Aber wie genau sieht nun Feldarbeit in Afrika aus, bzw. was wird hier eigentlich angebaut? Da gibt es erst einmal die Feldfrüchte, die es bei uns auch gibt, wie Kartoffeln, Mais, Weizen, Zwiebeln, Raps (wenn auch nur selten, da hier keiner wirklich etwas damit anzufangen weiß), Gurken, Tomaten und Bohnen. Dann Pilipili, Zuckerrohr, alle Arten von Früchten, jede Menge Knollengewächse, Tee, Kaffee, Kakao (im Raum Iringa und Mbinga), Gewürze (vornehmlich auf Sansibar).

Alles in allem eigentlich ein sehr fruchtbares Land, wobei nicht überall dieselben Lebensmittel angebaut werden können, da auch das vom Klima abhängt! So gibt es In Tansania drei Klimazonen vor, wodurch eigentlich fast jedes Nahrungsmittel zu bekommen wäre! Das dies ganz und garnicht so ist, liegt vor allem an der fehlenden Infrastruktur und damit am fehlenden Handel. Im Raum Kitanda werden deshalb bevorzugt Mais, Reis, Bananen, Mangos, Tomaten, Zwiebeln, Papaya, Bohnen, Salate, Kohl, Spinat, Paprika und Kasawas (Maniok) angebaut.

Die Felder selbst müssen hier immer wieder dem Urwald abgetrotzt werden. Das bedeutet:

Man sucht sich ein Fleckchen aus, auf das viel Sonne fällt und was vielleicht sogar möglichst in einem kleinen Talkessel liegt, da sich hier die Feuchtigkeit des Regens besser halten kann, was für das Wachstum der Pflanzen natürlich sehr nützlich ist! Nachdem man sein „Feld“ für sich abgesteckt hat, beginnt man mit der Rodung der Bäume! Glücklicherweise wachsen hier im Raum Kitanda eher sehr kurze, dünne Bäume. Die Bäume schlägt man entweder mit einer Machete oder einer Axt ab, das Holz wird dann getrocknet und als Brennmaterial genutzt! DIe Wurzeln der Bäume bleiben im Boden, da man keine Werkzeuge hat, um sie zu entfernen.

So hat man am Ende eine baumfreie Fläche, welche nun von Gras befreit werden muss, was immerhin oft bis zu einem halben Meter hoch steht! Das macht man hier in der Regel mit einer Sense bzw. mit einem langen Messer, welches an einem langen Holzstock gebunden ist und an der Spitze einen hackenähnlichen Schwung in der Klinge hat, mit welchem man das geschnittene Gras beiseite hebt. Also ein Mischwerkzeug aus Sense und Heugabel! Sensen Auch ich versuche es malDiese Grasrohdungsarbeiten nehmen meist mehrere Tage in Anspruch und erfordern Unmengen an Kraft und Ausdauer: schnell hat man sich Blasen an den Fingern „geschlagen“.

Danach geht es ans eigentliche Kultivieren. Hierzu muss zuerst einmal der Boden umgegraben werden! Aller Anfang ist bekanntlich schwer und so ist es auch eine mühselige Arbeit, mit der Erdhacke die harte Kruste zu durchstoßen und unterzuheben!

UmpflügenHat es geregnet, fällt die Arbeit natürlich leichter- dann muss man nur leider gegen das eigene Versinken ankämpfen. Man arbeitet sich einfach von einer Seite des Feldes zur anderen durch und schafft dadurch eine Erdhügelreihe nach der anderen und am Ende sieht es aus als wäre ein Motorpflug drübergefahren! Damit man nicht zu schnell in den Armen ermüdet, ist es wichtig, nicht mit aller Kraft auf den Erdboden „einzuhacken“, sondern ihn unterzuheben und mit der Schwerkraft beim Fall der Hacke zu arbeiten! Mit der Zeit entwickelt jeder seine eigene Technik!

Nachdem man das gesamte Feld zwei bis dreimal hintereinander umgepflügt hat, kann man mit dem Aussäen beginnen! Und da wir ja jetzt hier leben und so leben wollen wie unsere afrikanischen Freune, heißt es: Schuhe aus und mit nackten Füßen übers komplette Feld.

Mit dem Samen in der Hand läuft man also eine Reihe nach der anderen ab. Dabei macht man immer mit dem einen Fuß einen Schritt nach vorne und mit dessen Ferse eine Kuhle in die Erde, wirft einen Samen rein. Mit dem anderen Fuß schiebt man wieder Erde über diesen Samen und weiter geht es. Die Abstände variieren je nach Saatgut, so werden Bohnen enger gesät als beispielsweise Mais. Und so läuft man dann übers komplette Feld, über eine Reihe nach der anderen, richtige Fußarbeit. Mit der Zeit bekommt man da so seinen eigenen Stil und Rhythmus. Das praktische an dieser Technik ist definitiv, dass man sich nicht immer bücken muss! Beim Säen

Da Unkrautvernichtungsmittel hier unbekannt sind, geht es, wenn die ersten Pflänzchen kommen, ans Unkrautjähten. Unkrautzupfen im MaisfeldAuch eine beschwerliche und körperlich anstrengende Tätigkeit, wie die gesamte Feldarbeit, die sich lediglich auf Hilfsmittel wie Beil, Sense und Schaufel und die Hände und Füße der Arbeitenden stützt.

FÜr die Verteilung der einzelnen Arbeitsschritte gilt im Allgemeinen folgendes:

Das Roden der Wälder und das Beschneiden der Gräser übernehmen die jungen Männer; es ist Schwerstarbeit, vor allem in der nahen Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, die Temperatur im Talkessel auf locker 40 Grad ansteigt. Ganz unerträglich ist es, wenn es in der Nacht geregnet hat und sich dadurch eine hohe Luftfeuchtigkeit bildet.

Das Umpflügen der Felder wird von Männern und Frauen verrichtet, da es hier weniger auf Kraft als auf Technik ankommt.

Die Säharbeiten übernehmen im Wesentlichen die Frauen und Kinder.

Bei der Ernte sind dann wieder alle dabei.

In der Regel werden die frühen Morgenstunden, wenn es noch relativ kühl ist, für die schweren Arbeiten genutzt. Während der Mittagszeit und bis zum frühen Nachmittag ruht die Arbeit, ehe sie dann gegen 16:00 Uhr wieder beginnt, bis zum Heimweg am frühen Abend.

In der Mittagszeit oder besonders am Abend nach getaner Arbeit findet man sich meist bei irgendjemandem zusammen, um noch eine Zeit lang in Ruhe und Gesellschaft zu verweilen, bevor man sein eigenes Haus aufsucht! Diese Zeit wird meistens mit Erzählen, Essen, Pombe- oder Ulanzitrinken und Rauchen verbracht! Man relaxt eben als bescheidene Entlohnung nach einem anstrengenden Tag. Hier einige Impressionen vom Feierabend:

Nach der Arbeit! WIr haben fertig WIe repariert man ein Buschmesser? Ulanzi trinken nach der Arbeit Erzählen, Trinken, Essen, relaxenGute Stimmung nach getaner ArbeitTabak (?) Nachdem der übliche Spätnachmittagsregenguss vorbei ist, geht es dann auf den langen Heimweg. Regen = Trinkwasser Auf dem Heimweg nach dem großen Regen

Im nächsten Beitrag werde ich berichten, wie man hier Holzkohle herstellt.

19Januar
2012

Wir melden uns zurück!

Hallo zusammen, wir sind nach der tollen Zeit, die wir um den Jahreswechsel in Sansibar verbracht haben, nun wieder einige Wochen in Kitanda. Ihr habt Euch vielleicht gwewundert, warum wir keine neuen Berichte in den Blog gestellt haben, aber wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es mehr Sinn macht, wenn wir Euch von jetzt ab von wirklich interessanten Dingen berichten und nicht, wann wir aufgestanden sind, wann wir wohin und mit wem mit dem Daladala gefahren sind usw.. Inzwischen sind uns andere Dinge wichtig geworden. Wir leben mittlerweile den Rythmus, den die Menschen hier auch leben und der unterscheidet sich sehr von unserem zu Hause. Den Menschen hier sind andere DInge wichtig, und von denen wollen wir nach Möglichkeit zukünftig berichten.

Als erstes möchten wir Euch etwas über die Feldarbeit erzählen, die hier in der Regenzeit ganz existentiell für die Menschen ist. Sie legt die Grundlage für das Überleben in der Trockenzeit und ist deshalb von außerordentlicher Wichtigkeit, hinter der dann auch mal das Recht der Kinder auf Schulbildung zurückstehen muss.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Eindruck entsteht, als bestehe der Tagesablauf der Einwohner von Kitanda aus Arbeit auf dem Felde und Relaxen nach getaner Arbeit und das vorzugsweise in Gesellschaft mit einem guten Schluck "Pombe". Wobei noch der Weg zum Feld und wieder zurück hinzukommt: die Entfernung zum Feld variiert von „direkt vor dem Haus“ bis „1-2 Stunden Fußweg“, je nachdem, ob man zum Beispiel Lehrer ist und man deswegen seinen Hauptverdienst aus der Staatskasse bekommt, sozusagen nur bedingt auf die Feldarbeit angewiesen ist, sie also als Nebenjob betrachtet und deswegen auch nicht unendlich viel Zeit hat, um weit dafür zu laufen, oder ob man das Überleben seiner Familie nicht durch Geld, sondern durch reine Selbstversorgung sichern muss, also durch den direkten Anbau von Lebensmitteln und ihrer Ernte. Die haben unter Umständen erst einmal einen weiten Fußmarsch vor sich. Auf dem Weg zur Feldarbeit

Unser Freund Jordan ist zwar kein richtiger Bauer, da er jeden zweiten Monat als Angestellter im Pfarrhaus und zwischendurch immer mal als Driver arbeitet ist, aber, um seiner Familie den Lebensstandard zu sichern, muss er zusätzlich selbst Lebensmittel anbauen. Eigentlich ist jeder auf dem Dorf wohnender Tansanier noch Selbstversorger, wenn man von den wenigen absieht, die es geschafft haben, als Lehrer oder Arzt zu arbeiten oder eine Wirtschaft oder einen kleinen Verkaufsladen betreiben!

Da es auf dem Land fast keinen Handel gibt, vertraut man, was die Versorgung mit Lebensmitteln betrifft, primär nur sich selber, das heißt, fast jeder baut sein Essen selbst an! Bleibt am Ende etwas übrig, verkauft man es eben auf dem Markt, wofür man sich dann wieder andere Sachen kaufen kann, die man selbst nicht anbaut.

Allerdings ist es hier nicht so, dass ein Bauer nur Mais, der andere nur Reis und der andere nur Bohnen anbaut! Eigentlich baut jeder alles an, wodurch auch nie ein richtiger Lebensmittelhandel entstehen kann, da nie eine ausreichende kontinuierliche Nachfrage besteht! Warum soll man im großen Stil Mais anbauen, wenn jede Familie ihre eigenen Maisfelder besitzt! So etwas klappt höchstens mit Tomaten oder Gurken, manchmal auch mit Bananen oder anderen Früchten, die hier aber sowieso, obwohl sie eigentlich überall wachsen könnten, ein Luxusgut sind. Bis auf Mangos!

Die meisten Bauern hier arbeiten für sich und werden meist nur von ihrer Familie unterstützt! Das beruht einerseits darauf, dass jeder ja seine eigene Familie zu versorgen hat und deswegen auch nicht bei anderen Familien helfen kann.

Andererseits hat auch das wieder gesellschaftliche Hintergründe! Bei uns wird Teamarbeit ja groß geschrieben, hauptsächlich allerdings aus dem Grund, weil man bemerkt hat, dass man so zu besseren Ergebnissen kommt, besser in Hinblick auch darauf, das man dadurch bessere Marktchancen hat. Hier ist ja nicht das Ziel, ein Produkt möglichst gewinnbringend verkaufen zu können, sondern hier steht die Versorgung der Gruppe, der Familie im Vordergrund. Also besteht Teamarbeit folgerichtig aus Familienarbeit.

So kommt es auch immer öfter vor, dass gerade in der Regenzeit, wo viel Feldarbeit ansteht, die Kinder der Schule fernbleiben und mitarbeiten, obwohl doch eigentlich allgemeine Schulpflicht besteht!

Da allen klar ist, dass jeder nur innerhalb der Familie für den anderen verantwortlich ist, verlässt man sich grundsätzlich nicht auf Nicht-Familienangehörige, und das in allen Lebenslagen.Auch in den alltäglichen Begebenheiten findet man diese Unverbindlichkeit immer wieder. Kommt einem beispielsweise ein morgendliches Gespräch mit dem Nachbarn dazwischen oder die Straße ist verschlammt, so kommt man eben eine halbe Stunde später zu einer Verabredung oder eben gar nicht! Dies wird auch niemandem übel genommen, keiner hat dem anderen gegenüber eine Bringschuld und keiner erwartet auch etwas von dem anderen.

Das ist für unser Denken allerdings eine ganz harte Nuss und in einem Hotel beispielsweise kommt das gar nicht gut, wenn ein Rezeptionsangestellter auf ein Fest in den Nachbarort geht, statt seiner Arbeit nachzukommen. Der Angestellte wundert sich dann sehr, wenn er deswegen seinen Arbeitsplatz verliert.

Morgen erzähle ich dann konkret von meiner Feldarbeit.

01Januar
2012

Ferien am indischen Ozean

Alles Gute für das Jahr 2012

Bis zum 06.01.2012 sind wir auf Sansibar!

Happy New Year

24Dezember
2011

Tag 55: Heiligabend

Wir, Mia und ich, möchten Euch auf diesem Weg, gemeinsam mit unseren Freunden hier in Afrika, ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen

Emanuel, dahinter Lehrerin, MamaMorin, Bruno, dahinter der Boy Daughto, daneben die Sisters und Jordan

und Euch noch zeigen, was alles noch zu tun war:

Kirche schmücken

Afrikanische Weihnachten Der Altar Heiligabend kann kommen... Die Krippe

Embestreusel machen

Was man für Embestreusel braucht ...alles rin in die Schüsselund durchkneten schön verrührenfertig ist der Embestreusel

Festmahl vorbereiten

mehr Töpfe gehen nicht auf den Herd Getränkedepot Festtafel

Alles freut sich auf das Christkind!

noch ist die Krippe leer

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